Teil eines Werkes 
6.-10. Bdchn (1855)
Entstehung
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Der andere Schatten, der, welcher ſo eben ge⸗ kommen, drückte ſich ſehr warm aus, man ſah es an den Bewegungen ſeiner Arme.

Endlich neigte ſich dieſer Schatten.

Das war offenbar Auger, der ſich auf die Kniee geworfen hatte, um Verzeihung zu erflehen.

Chriſtian fühlte in der Bruſt einen Schmerz, daß er ſich nicht enthalten konnte, einen Schrei auszu⸗ ſtoßen, der einem Gebrülle glich.

Bei der Demonſtration ihres Mannes machte Ingénue eine ungeſtüme Bewegung, trat ans Fen⸗ ſter und öffnete es. Das Geräuſch ihrer Stimme gelangte ſodann bis zu Chriſtian; ſie ſprach energiſche Worte; der junge Mann hörte zwar nur den Ton derſelben, konnte ſich aber in ihrem Sinne unmöglich täuſchen.

Der Schatten von Auger erhob ſich ſodann wie⸗ der; er machte ein paar ungeſtüme, drohende Ge⸗ berden, der Schatten von Ingénue rührte ſich aber nicht von dem Fenſter, an das er angelehnt war.

Endlich, nach einer Stunde von Verhandlungen, Pantomimen und Verführungsverſuchen, verſchwand das doppelte Licht wieder aus dieſem Zimmer.

Chriſtian empfand etwas wie einen Schrecken, der ihm das Blut in den Adern gerinnen machte.

Hatte man die Lichter ausgelöſcht oder weggetra⸗ gen? ſollte ein Friedensvertrag auf die Feindſelig⸗ keiten folgen, welche von Ingénue ſo kalt erduldet, ſo kräftig zuückgeſchlagen worden waren?

Doch das Glück des jungen Mannes war groß, als plötzlich die Gangthüre ſich öffnete, und er, ſich