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rbt. welche nichts von ihrem Manne empfangen will, und nen ſo ihr Auskommen nur ſich ſelbſt wird zu verdanken ſie haben.— Ich eröffne eine Parentheſe für meine
rrn Philoſophie. Sie ſind glücklich, vollkommen glücklich, chts und Sie haben nichts mehr auf der Welt zu wün⸗ nn, ſchen. Iſt das ſchön genug? Bemerken Sie wohl,
ind⸗ daß das viel mehr moraliſch und viel weniger der ihn, Geſellſchaft ſchädlich iſt, als alle Ihre Mittel von ſit vorhin. Sie ſchwimmen alſo in der Glückſeligkeit,— vor⸗ nicht wahr?“ etn Chriſtian machte ein Zeichen, welches beſagen icht wollte, er würde ſich, wenn er wirklich dahin gelangte, ar.“ vollkommen glücklich fühlen. der„Suchen Sie,“ fuhr der Prinz fort,„wählen Sie ſelbſt den Ort, die Stunde, und berechnen Sie ehr die Zeit... Wie lange ſoll das währen?— Ah! eres lange, nicht wahr? ungeheuer lange!— Wohl, es zu ſei; ich bin großmüthig, wenn es ſich um meine ſei⸗ Freunde handelt. Sie fordern das Unmögliche, ich lebt bewillige es Ihnen: Sie haben ein Jahr!“ ten„Oh!“ rief Chriſtian,„ich will das ganze Leben!“ ver⸗„Wir ſprechen vernünftig, Sie wollen ein Narr klich ſein! Wohl, ſetzen wir zwei Jahre... Sie haben nen die Wuth, und Sie gerathen ins Delirium! Setzen der wir drei Jahre. Das dauert alſo drei Jahre; gut! miß Dann werden Sie anfangen zu überlegen. Das ern. Alter iſt fortgeſchritten. Ingénue, immer Ingénue, iezu das iſt wohl etwas; doch am Ende iſt es ſtets he Daſſelbe! Sie haben viel Geld für nichts aufgehen uen laſſen; Herr Auger hat ſich mehrere Kinder gegeben; iche Sie überlegen, ſagen wir, und die Ueberlegung in
me, der Liebe iſt der Tod der Liebe. Die Liebe iſt todt!


