Teil eines Werkes 
6.-10. Bdchn (1855)
Entstehung
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und Durſt bei der Wohlhabenheit der Frau ſtirbt. Nichts kann leichter ſein: hat Ingénue gut mit Ihnen in Ihrer Privathaushaltung geſpeiſt, ſo wird ſie gern alle Entbehrungen der Haushaltung von Herrn Auger ertragen. Dieſer, wenn er ſieht, daß er nichts von ſeiner Frau hat und ſie nicht verkaufen kann, wird davon gehen; er wird ſich einer ſchlechten Hand⸗ lung gegen ſie ſchuldig machen; dann laſſen wir ihn, ohne eine Minute zu verlieren, durch Urtheil in ſichern Gewahrſam bringen. Nur ihm wird etwas vor⸗ zuwerfen ſein; aufihn wird ſich der Proceß wälzen, wenn es einen gibt, und dergleichen Urtheile werden nicht außerhalb des Umkreiſes vom Gerichtshauſe ruchbar.

Chriſtian billigte mit dem Kopfe nickend; der Prinz fuhr fort:

Oder wird Herr Auger ſtehlen, und er iſt mehr als fähig hiezu! Ein anderer Proceß, ein anderes Mittel, ihn als Begnadigung über die Meere zu ſchicken. Sie werden indeſſen ſehr glücklich mit ſei⸗ ner Frau drei bis vier Stunden des Tages gelebt haben, was für einen Mann, der mit einem guten oder edlen Werke beſchäftigt iſt, genügt. Sie wer⸗ den die Frau, Sie werden den Vater Rétif glücklich gemacht haben. Dieſe Frau wird ganz Ihnen, Ihnen allein gehören, und Sie brauchen nur Koſten der Einbildungskraft aufzuwenden, um das Geheimniß und die Unverletzlichkeit Ihrer Rendez⸗vous zu ſichern. Ich habe, was ich wiederhole, Häuſer, welche hiezu gemacht ſind, Sie werden das wählen, welches Ihnen gefällt, eines beſonders, in das die Frauen kommen, um im Tagelohn zu arbeiten: eine herrliche Hülfsquelle für eine arme Arbeiterin wie Ingénue,

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