Teil eines Werkes 
6.-10. Bdchn (1855)
Entstehung
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nur zu vernünftig, und Sie erſchrecken mich. Mir ſchien indeſſen, ich habe Sie vorhin ſagen hören, es ſei Ihnen ein Gedanke gekommen.

Oh! ja, ein vortrefflicher Gedanke!

Nun?

Nun, ich habe Ihnen denſelben nur noch nicht geſagt.

Doch Sie werden mir ihn ſagen?

Bei Gott! folgen Sie wohl meinem Raiſonne⸗ ment.

Mit allen meinen Ohren, Monſeigneur.

Dadurch, daß man beſtändig ſieht, was man nicht thun muß, kommt man dazu, daß man das Thunliche erräth. Vernehmen Sie meinen Gedanken; er beſteht aus drei Theilen: 1) Ingénue in Paris bei ihrem Vater laſſen...

Und bei ihrem Manne alſo? unterbrach leb⸗ haft der arme Verliebte.

Oh! unterbrechen Sie mich nicht! ich bin ſchon ſo viel abgeſchweift, daß ich mich nicht mehr heraus⸗ finden würde. Alſo: 1) Ingénue bei ihrem Vater in unſerer guten Stadt Paris laſſen. 2) Allen Lärmen, den man über dieſes Abenteuer gemacht hat und gern machen möchte, einſchläfern, unterdrücken, er⸗ ſticken; was die Verneinung jedes Proceſſes, jedes Scheidungsgeſuches, jeder Inſtanz implicirt. 3) Als einen koſtbaren Schatz das elende Leben dieſes ſchänd⸗ lichen Auger ſchonen... Springen Sie nicht ſo, ich erkläre mich.

Chriſtian erſtickte einen Seufzer der Wuth.

Wäre mir dergleichen begegnet, ſprach der Graf,ſo hätte ich Folgendes gethan. Ich beſitze