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der Mann läßt einen Aufſatz drucken, in welchem er, um ſich ſelbſt weiß zu waſchen, Sie beſchmutzen wird; die Frau läßt einen Aufſatz drucken, in welchem ſie ſich allein genug beſchmutzen wird, daß nie ein ehrlicher Menſch mehr etwas von ihr wiſſen will. Oh! das iſt for⸗ cirt!... Wo vier Advocaten angebiſſen haben, Chri⸗ ſtian, bleibt nichts mehr als der Brand. Sagen Sie mir, iſt es moraliſch, dieſes geſetzliche Mittel, welches darauf auslaufen wird, daß es ſicherlich Je⸗ dermann beſchmutzt, und vielleicht die Rechte von Herrn Auger auf ſeine Frau befeſtigt?“
Chriſtian neigte das Haupt.
Der Prinz fuhr fort:
„Gehen wir zum dritten Mittel über, welches das Duell iſt. Nun, dieſes iſt meiner Anſicht nach das am wenigſten vernünftige von allen. Sie for⸗ dern dieſen Menſchen zum Duell heraus, nicht wahr? und dies, weil Sie ſicher ſind, daß Sie ihn tödten?“
Chriſtian machte eine Bewegung.
Der Prinz antwortete durch ein Zeichen, das Stillſchweigen forderte, und ſprach weiter:
„Ich will gern glauben, Sie würden nicht ſo handeln mit dem Gedanken, er werde Sie tödten: ihm die freie Verfügung über ſeine Frau durch Ihren Tod laſſen, überlegen Sie doch, das wäre ungeheuer einfältig!... Sie denken alſo, Sie werden ihn tödten. Nun wohl, erlauben Sie mir, Ihnen zu ſagen, mein Lieber,— und ich bin, Gott ſei Dank! kein Scheinheiliger!— erlauben Sie mir, Ihnen zu ſagen, daß dieſes Mittel nicht religiös iſt; mein Bruder würde Sie gerichtlich verfolgen und Ihnen zu Ehren der Moral den Kopf abſchlagen laſſen.


