Teil eines Werkes 
6.-10. Bdchn (1855)
Entstehung
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meine Anweſenheit im Brautgemache, ſodann Ihre Anweſenheit... kurz, iſt das nicht ein wenig obſcön, ein wenig verwickelt, ein wenig Figaros Hochzeit für Alle diejenigen, welche nicht, wie wir, in der Rue des Bernardins in den vierten Stock und in der Rue du Faubourg⸗Saint⸗Antoine in den dritten mit der Fackel der Einweihung getreten ſind? Die Welt, ſehen Sie, mein lieber Chriſtian, die Welt iſt nicht liebreich: dieſes ſo oft bedrohte, ſo oft gerettete arme Mädchen, dieſe bis im Allerheiligſten des Ehe⸗ ſtands von zwei Männern, von denen der Eine der Graf von Artois, der Andere ſein Page, angegrif⸗ fene Schamhaftigkeit, wird dies Alles nicht ein wenig Ingénue der Braut des Königs von Garbi gleichen machen?

Chriſtian erbleichte.

Ah! Sie lieben ſie ſehr! ſagte der Graf.

Chriſtian ſeufzte und ſchlug die Augen zum Him⸗ mel auf.

Laſſen Sie hören, was gedenken Sie zu thun?

Monſeigneur, erwiederte Chriſtian,das iſt ganz einfach: ich werde ſie entführen.

O weh! o weh! o. weh! mein lieber Freund!

Was denn, Monſeigneur, entführt man denn nichts mehr?

Doch, bei Gott! berückſichtigen Sie aber Ingénue: ſie iſt verheirathet. Nehmen Sie ihm ſeine Frau, ſo wird Auger ſchreien wie ein Geier; die Oeffent⸗ lichkeit, die wir zu vermeiden ſuchen, wird er gegen uns anwenden. Die ſchöne Rolle, die wir zu neh⸗ men haben, wird er im Gegentheile nehmen.

Aber, Monſeigneur...5