Teil eines Werkes 
6.-10. Bdchn (1855)
Entstehung
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Der Schändliche!

Nicht wahr?

Aber nun bleibt ein Schuldiger, Monſeigneur!...

Ah! dieſer... das mache ich zu meiner An⸗ gelegenheit, ſagte lachend der Prinz,und ſeine Beſtrafung geht nur mich an.

Wird mir Eure Hoheit je vergeben?

Es iſt Alles vergeben: Sie ſind ein wackerer junger Mann, Chriſtian. Doch was ſoll ich mit dieſem Auger thun?

Ah! Monſeigneur, ein Beiſpiel!

Einverſtanden; nehmen wir uns aber in Acht, die Ehre der Frauen bekommt furchtbare Riſſe, wenn die Männer Beiſpiele machen, und ich habe den Grundſatz: ein Stoff ohne Riſſe iſt mehr werth, und wäre er auch minder koſtbar, als ein reicherer mit einer Ausbeſſerung, ſo gut ſie gearbeitet ſein mag.

Sie haben Recht, Monſeigneur; überdies ver⸗ gaß ich, ich Wahnſinniger! daß der Name Eurer

Hoheit nicht ins Spiel gebracht werden darf, und daß es Ihren Edelmuth und Ihre Güte ſchlecht an⸗

erkennen hieße, Sie zu dieſem Streite ſich herab⸗ laſſen zu machen.

Oh! verſetzte der Prinz, der, Dank ſei es den Vorſichtsmaßregeln, die er genommen, rein und weiß aus dieſer Sache hervorzugehen ſicher war,ich würde für Ihre Genugthuung viel wagen; doch be⸗ denken Sie wohl: dieſes Mädchen, dem Sie, ohne Licht, beim abweſenden Vater Rétif den Hof machten; Ihre Vertreibung von Ingénue, als man in Ihnen einen Edelmann erkannte, während Sie ſich den An⸗ ſchein eines Arbeiters gaben; die Heirath von Auger,

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