Teil eines Werkes 
6.-10. Bdchn (1855)
Entstehung
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Anderes, und wenn Sie ſich nicht ſehr raſch aus dem Staube machen, ſo übernehme ich das!

Oh! Monſeigneur, ſchonen Sie mich!

Sie ſchonen! warum das? Nein, bei Gott! ganz im Gegentheile, ich werde Sie zertreten.. Hier, ſehen Sie!

Und er zeigte Auger den Brief, den er kurz zu⸗ vor erhalten.

Der junge Mann Nummer 1, mein Page, ſchreibt mir Süßigkeiten: ſehen Sie, er droht mir! Gut! die Oeffentlichkeit wird auf Sie zurückfallen, Herr Auger, und ich erkläre Ihnen zum Voraus Eines: daß ich ſie nicht fürchte.

Auger riß die Augen wie ſtumpfſinnig auf: er mochte immerhin ſuchen, er errieth nicht, worauf der Prinz abzielte.

Und vor Allem, fuhr der Graf von Artvis fort,vor Allem jage ich Sie zum zweiten Male weg. Unter uns will ich Ihnen wohl ſagen, warum: weil Sie eben ſo ungeſchickt als ſchlecht find; doch in den Augen der Leute, der Geſellſchaft, der Bür⸗ ger, der Zeitungsſchreiber, der Publiciſten, der Phi⸗ ioſophen jage ich Sie weg, weil Sie der Urheber der Schändlichkeit ſind, welche darin beſteht, daß man an einen Mann die Frau, die man geheirathet hat, verkauft.

Monſeigneur!

Ich wußte nicht, und wenn ich es ſage, ſo wird man mir glauben, ich wußte nicht, daß In⸗ génue Ihre Frau war; Sie haben mich für einen Gimpel angeſehen; man hält Sie für ſo geſchickt, daß ſich Niemand darüber wundern wird; das iſt