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fragen mich, doppelter Schuft! ob ich dieſe Geſchichte im Ernſte nehme?“
„Habe ich recht gehört?“ rief Auger,„Monſeig⸗ neur würde auf mich zurückfallen laſſen„2
„Ei! gewiß, mein Herr!“
„Doch aus welchem Anlaſſe, Monſeigneur?“
„Aus dem Anlaſſe, daß ich auf der Straße einen meiner Pagen, Chriſtian Obinsky, gefunden habe,— einen Paladin, der Streit mit mir ſuchte, und mit
welchem ich den Degen zu kreuzen im Begriffe war.“
„Das iſt alſo ohne Zweifel derſelbe, der zu In⸗ génue hinaufgegangen?“
„Ah! Sie ſehen! zu Ingénue! Ihr Wunder der Treuherzigkeit mit einem Liebhaber!“
„Kann Monſeigneur glauben...25
„Dieſe ſo reine Tugend ließ ſich von einem Stellvertreter für Sie bewachen! nur hatte der Stell⸗
vertreter die Nummer 1, während Sie mir die Num⸗
mer 2 anboten.“
„Wie, Sie würden denken, Monſeigneur...7“
„Eine zarte Aufmerkſamkeit, für die ich Ihnen bei Gelegenheit werde Dank wiſſen... Sie können hierüber ruhig ſein, Herr Auger!“
„Aber, Monſeigneur, ich wußte nichts vom Pa⸗ gen! ich hatte keine Idee von Chriſtian! Woher wußte er...7“
„Ei! mein Herr, vergleicht man ſich beſcheidener Weiſe mit Zopyrus, ſo muß man beſſer als ſo un⸗ terrichtet ſein. Sie könnten ſich nicht wie Zopyrus die Naſe abſchneiden laſſen: ſie iſt nicht lang genug
hiezu; doch was die Ohren betrifft, das iſt etwas


