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„Ja, ich begreife, Monſeigneur iſt unzufrieden, weil er erkannt worden, doch was liegt daran, er⸗ kannt? das iſt ein Vergnügen mehr.“
„Ah! man ſollte glauben, Sie ſpotten, Meiſter Auger!“ rief der Prinz, indem er ſich lebhaft auf ſeinem Kopfkiſſen aufrichtete.
Auger wich zurück unter der Flamme des Zor⸗ nes, welche aus den Augen des Prinzen hervor⸗ ſprang.
„Ei! Monſeigneur, Sie erſchrecken mich!“ ſagte er.„Woher kommt denn dieſe Stimmung gegen mich? Habe ich denn nicht gewiſſenhaft mein Ver⸗ ſprechen gehalten?“
„Sie haben verkauft, Herr Auger, doch Sie haben nicht geliefert, das iſt es.“
„Wie beliebt, Monſeigneur?“ fragte Auger mit Erſtaunen.
„Ich ſage, Sie haben, wie ein Dummkopf oder wie ein Verräther, eine Nachtlampe brennen laſſen, bei der ich erkannt worden; es ſeien Geſchrei, Droh⸗ ungen, Thränen erfolgt. Da es aber nicht meine Gewohnheit iſt, den Frauen Gewalt anzuthun, ſo mußte ich meinen Rückzug nehmen.“
„Wie, Monſeigneur...“
„Oh! ſeien Sie unbeſorgt, Herr Auger, das iſt nicht geſchehen, ohne daß ich erklärt, Sie haben mir die Wege geöffnet.“
Das Geſicht von Auger drückte ein unglaubliches Erſtaunen aus.
„Wie,“ ſagte er,„zurückgeſtoßen! Sie, Mon⸗ ſeigneur?“


