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Zopyrus von Darius mit Gütern überhäuft worden war, während ich...“
Der Prinz unterbrach:
„Herr Auger, Sie ſind, wie es ſcheint, in der alten Geſchichte ſehr bewandert; glauben Sie aber mir, es wäre beſſer für Sie, die Geſchichte unſeres Hauſes gehörig gelernt zu haben.“
„Ich ſage das, Monſeigneur,“ ſprach Auger mit ſeinem anmuthigſten Lächeln und mit ſeiner reizend⸗ ſten Stimme,„weil das, was ich für Seine König⸗ liche Hoheit gethan, einige Aehnlichkeit, viel Aehn⸗ lichkeit ſogar mit dem hat, was der Satrap Zopyrus für Darius that.“
Der Graf ſchaute Auger an und ſchwieg.
„Der Satrap Zopyrus verſtümmelte ſich Naſe und Ohren, um in Babylon Eingang zu erhalten, und als er hineingekommen war, öffnete er Darius die Thore. Aber was hat denn Monſeigneur? Mir ſcheint, er ſchaut mich mit einer Miene des Zor⸗ nes an.“
In der That, das ſo offene Geſicht des Grafen von Artvis hatte ſich bedeutend verdüſtert während dieſer Vergleichung in der Manier von Plutarch, welche Auger zwiſchen ſich ſelbſt und dem perſiſchen Satrapen angeſtellt.
„Ihrer Meinung nach habe ich alſo Urſache, zu⸗ frieden zu ſein?“ ſagte der Prinz.
„Ei! iſt Monſeigneur etwa nicht befriedigt?“ rief Auger, der nicht ahnte, es bleibe dem Prinzen etwas zu wünſchen.
„Aus welchem Grunde ſollte ich es ſein, wenn ich fragen darf?“
er.
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