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Zweikampf angeboten, welchen auszuſchlagen er die Stärke gehabt, dergeſtalt war zu jener Zeit eine Königliche Hoheit etwas Ehrfurcht Gebietendes für einen Edelmann.
Er hatte einen Entſchluß gefaßt: den, an den Prinzen zu ſchreiben.
Unter dieſem Eindrucke ſchrieb er einen Brief voll von der ganzen Bitterkeit ſeiner Seele, und ſchickte ihn unmittelbar nach Verſailles mit dem Be⸗ fehle, denſelben dem Prinzen unverzüglich zu über⸗ geben. Dieſer Brief enthielt ſein Entlaſſungsgeſuch in guter Form, und die Verſicherung, die Ehre von Ingénue werde durch die Oeffentlichkeit, die man einem ſo ſchändlichen, ſo hinterliſtigen Ueberfalle zu geben beabſichtige, gerächt werden.
Sodann, da er nichts mehr zu thun hatte, da alle ſeine Hoffnungen und ſeine ganze Liebe mit demſelben Schlage gebrochen worden, legte er ſich wieder zu Bette, um einige Ruhe ſeiner Wunde zu gönnen, welche die Ermüdung und die Gemüthser⸗
ſchütterungen am vorhergehenden Tage auf eine be⸗
unruhigende Weiſe verſchlimmert hatten.
Wie ſehr ſich auch der Bote beeilte, er konnte
erſt gegen neun Uhr Morgens nach Verſailles
kommen. Da es von einem der Pagen Seiner Königlichen
Hoheit war, ſo wurde das Schreiben ſogleich bei
ſeinem Erwachen dem Prinzen übergeben. Der Graf von Artvis öffnete den Brief in ſei⸗
nem Bette, las ihn und fing an ſich denſelben mit
einer gewiſſen Unruhe zu erklären, denn es war nicht


