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Er lächelte wie der böſe Engel und erwiederte:
„Gleichviel... wir werden das Ende ſehen.“
„Das Ende! oh! wenn Sie es zum Voraus wiſ⸗ ſen wollen... das iſt leicht.“
„Ja, laſſen Sie hören.“
„So hören Sie: ich werde Alles meinem Vater bekennen, und dann nehmen Sie ſich in Acht, ſein Kummer wird Sie theuer zu ſtehen kommen! oder, was einer ehrlichen Frau und einer Chriſtin beſon⸗ ders würdiger iſt, ich werde dieſe entſetzliche Geſchichte dem armen Manne verſchweigen, den Sie ſchon ſo niederträchtig mißbraucht, hintergangen, betrogen haben! ich werde in der Stille dulden, verſtehen Sie wohl? nicht eine Klage wird aus meinem Munde kommen; doch von dieſer Stunde an ſind Sie für mich nur noch ein Gegenſtand des Ekels und der Verachtung.“
Auger machte eine Geberde der Drohung, In⸗ gönue kümmerte ſich nicht darum und fuhr fort:
„Mit einem Worte, rechtfertigen Sie ſich, ehe zwei Tage vergehen, durch einen auffallenden Schritt, oder fügen Sie ſich darein, daß ich Sie, ſo oft ich meine Lippen bewege, einen Schändlichen und einen Niederträchtigen nenne.“
„Gut!“ ſagte Auger.
Und er ging ab, nicht begreifend, was vorge⸗ fallen war, in ſeiner Einbildungskraft tauſend Mittel, um zu begreifen, ſuchend und ſich an tauſend Muth⸗ maßungen ſtoßend, von denen die einen immer un⸗ wahrſcheinlicher und falſcher als die andern.
Ingénue ſah ihren Gatten abgehen, ſie hörte ihn ſich entfernen; und als das Geräuſch ſeiner Tritte
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