Teil eines Werkes 
6.-10. Bdchn (1855)
Entstehung
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258 ſchlagen Sie ſich, Herr Rächer des Unrechts, Herr wie

Vertheidiger der Moral! knieer Und dieſe Worte ſprechend, nahm der Prinz E muthig den Degen in die Hand. ſtian

Frrtgeriſſen durch eine erſte Bewegung des Haſſes Chyriſ und der Eiferſucht, hatte Chriſtian den ſeinigen ſchon ſiel i

halb gezogen, doch plötzlich betroffen von dem Un⸗ C geheuren, was er begehen wollte, rief er: Hauf Nein! nein! nie! tes

Und er ſtieß ſeinen Degen wieder in die Scheide. Réve Nun, mein Herr, ſprach der Prinz, der ihn denk ſeine Bewegung und ſeine Worte vollenden ließ, Hinſi nun, da Sie vernünftig ſind, gehen Sie Ihrerſeits, C und ich werde meinerſeits gehen. ſie zu Und der Prinz entfernte ſich ein paar Worte ins L murmelnd, welche Chriſtian nicht verſtand und, gans im a

verblüfft, wie er war, auch nicht einmal zu verſtehen G ſuchte. kam i S

Der Prinz verſchwand. Chriſtian ſammelte ſeine Gedanken und ſchaute dieſer eines

umher. Der Prinz hatte beim Herausgehen die Thüre ſ ein ſe des Ganges ein wenig offen gelaſſen. und Chriſtian bemerkte es und gab einen Schrei, halb C der Freude, halb des Schmerzes, von ſich. den ſ Das war ein für die Erklärung der ganzen ent⸗ beina ſetzlichen Geſchichte geöffneter Weg. ſo nie Der junge Mann ſtürzte nach der Treppe, ſtieg E

die drei Stockwerke hinauf, fand die Thüre der Treppe A gegenüber nur angelehnt, wie dies die Hausthüre gemac

geweſen war, trat ein und erblickte Ingénue, bleich, ſchaue