Teil eines Werkes 
6.-10. Bdchn (1855)
Entstehung
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Eure Hoheit habe ſich entſchließen können, zu thun

Was zu thun?

Was ſie hier gethan hat.. das abſcheulichſte aller Verbrechen zu begehen!

Wie beliebt? rief der Prinz,und in welchem Tone ſprechen Sie mit mir, Herr Chriſtian?

Eure Hoheit weiß alſo etwas Gräßliches nicht?

Was?

Daß ſie den Platz eines Mannes einnimmt, der heute geheirathet hat.

Und der ſeine Frau an mich verkauft hatte... Doch, Herr Chriſtian, ich weiß das.

Und Eure Hoheit geſteht.. Schändlich!

Der Prinz zuckte die Achſeln.

Ah! ſagte er,man iſt alſo ſehr tugendhaft bei meinen Pagen? Was will denn das Volk von Paris, das über Unſittlichkeit ſchreit, wenn ich vor⸗ übergehe?

Monſeigneur, ich bin moraliſch oder unmoraliſch, das geht das Volk von Paris nichts an; was aber mich angeht, was mein Gewiſſen mir ſagt, was meine Ehre mir verbietet, iſt, einem Prinzen zu die⸗ nen, den man durch ſolche Dienſte entehrt. Ich be⸗ daure dem zu Folge, meine Entlaſſung zu den Füßen Eurer Hoheit niederlegen zu müſſen.

Hier! ſo! auf der Straße! verſetzte der Prinz

mit einem ſchallenden Gelächter.

Ja, mein Prinz, antwortete Chriſtian ernſt;

und es iſt nicht meine Schuld, wenn Sie zu Ihren Füßen fallend in den Koth fällt.

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