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Du ſollſt ſehen, wie ich mein Unrecht wieder gut mache.“
„Es zugeſtehen, Monſeigneur,“ ſprach der Mann zu Fuße mit ſententiöſem Tone,„das iſt ſchon viel!“
„Gleichviel, Du würdeſt Dich nicht hiemit gegen Deine Hochzeitnacht begnügen, und Du hätteſt Recht. Adieu, Auger!“
Chriſtian hatte dieſes ganze Geſpräch gehört, und es ſchien ihm, als träumte er, denn er begriff nichts davon und konnte nicht glauben, er ſei betheiligt bei dieſer Komödie, welche zwiſchen dem Manne, den nan Monſeigneur nannte, dem Anderen, den man Auger nannte, und dieſer jungen Frau, die ihr Mann ſo ſchamlos an irgend einen vornehmen Herrn in der Hochzeitnacht verkaufte, geſpielt wurde.
Indeſſen durchzogen, mitten unter Alle dem, Schauer ſeinen ganzen Leib; die Stimme des Mannes, der ſich im Fiacre verbarg, war ihm nicht unbe⸗ den Namen Auger hatte er ſchon ausſprechen ören.
Er horchte noch, doch das Geſpräch war been⸗ digt; der Mann, den man Auger genannt, war in das Haus hinaufgegangen, aus welchem er kurz darauf hinter drei Perſonen, die er bezeichnet, hinter Santerre, ſeiner Frau und ſeinem Sohne, wieder herauskam.
„Gute Nacht, Herr Santerre,“ ſagte er laut, den Schlag des Fiacre ſchließend, in welchen dieſer eingeſtiegen war;„gute Nacht, Madame Santerre! morgen!“


