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— halb zehn Uhr vorüber,— für Rétif und ſeine Tochter, um erſt nach Hauſe zu kommen.
Endlich entſchloß er ſich, auszuſteigen und einen ſachbar zu fragen;— von Portier war damals in bürgerlichen Häuſern noch nicht die Rede.
Dieſer Nachbar war ein Gewürzkrämer, der eben ſeinen Laden ſchloß, als Chriſtian ihn befragte.
„Mein Herr,“ fragte Chriſtian,„könnte ich wohl von Ihnen erfahren, ob nicht ein Unglück Herrn Reétif de la Bretonne begegnet iſt, der im vierten Stocke des Ihnen benachbarten Hauſes wohnt?“
„Ah!“ erwiederte der Gewürzkrämer,„war das nicht ein Drucker, der Bücher machte und ſetzte?“
„Ganz richtig.“
„Der eine Tochter hatte?“
In.
„Mein Herr, es iſt ihm kein anderes Unglück begegnet, als daß er ausgezogen.“
„Wie, daß er ausgezogen?“
„Vorgeſtern.“
„Wiſſen Sie, wohin er gezogen iſt?“
„Nach dem Faubourg Saint⸗Antvine.“
„Kennen Sie ſeine Adreſſe?“
„Nein, ich weiß nur, daß er bei einem Tapeten⸗ händler wohnt.“
„Wäre es nicht bei ſeinem Freunde Herrn Ré⸗ veillon?“
„Herr Réveillon, ſo iſt es! ja, bei Herrn Ré⸗ veillon.“
Chriſtian dankte dem Gewürzkrämer, ſtieg wieder in ſeinen Fiacre und gab ihm die Adreſſe von Herrn


