Teil eines Werkes 
6.-10. Bdchn (1855)
Entstehung
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Ueberdies hatte der Prinz Chriſtian perſönlich bemerkt, und er liebte ihn ungemein wegen ſeiner vornehmen Miene.

Um fünf Uhr entfernte ſich der junge Mann von Hauſe, um ſich zum Prinzen zu begeben, ent⸗ ſchloſſen, vom Prinzen weggehend Alles zu thun, was ihm möglich wäre, um Ingénue zu ſehen; denn, wie geſagt, und wir wiederholen es, er hatte in ſeinen Fieberträumen nicht aufgehört, das Bild des Mäd⸗ chens anzubeten; dieſe ſanfte Fee hatte tauſendmal den Balſam auf ſeine Wunde gegoſſen, und neben der Qual der Abweſenheit hatte er die Träume der Zukunft gehabt.

Der Prinz ſchien erfreut zu ſein; er wünſchte Chriſtian Glück zu ſeiner Wiedergeneſung und ver⸗ ſprach von ſelbſt, ein Wort des Dankes Marat über die ſchöne Cur, die er gemacht, zu ſagen.

Ehe er beim Grafen von Artvis eingetreten, hatte Chriſtian ſeinen Wagen weggeſchickt und dem Kutſcher befohlen, ſeiner Mutter zu ſagen, der Prinz

behalte ihn einen Theil des Abends bei ſich; auf

dieſe Art wäre die Gräfin nicht beſorgt und Chri⸗ ſtian frei.

Gegen ſieben Uhr ging Chriſtian vom Prinzen weg, nahm einen Fiacre und ließ ſich bis zum Quai Saint⸗Bernard fahren.

Dies war nach der Berechnung von Chriſtian die Stunde, wo Rétif, der alle Abende mit ſeiner Tochter ausging, mit ihr zurückkommen mußte; wären ſie nicht zurückgekommen, ſo würde er ſie im Vorüber⸗ gehen ſehen und ihr ein Zeichen machen; wäre ſie