Teil eines Werkes 
6.-10. Bdchn (1855)
Entstehung
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Hauche von Chriſtian erheben würde, erſchiene Chri⸗ ſtian wieder am Horizonte ihres Lebens.

Auger ſchob kräftig an dem Glücksrade, das ſich für ihn drehte. Er widmete ſich mit Leib und Seele, Tag und Nacht dem Abſchluſſe dieſer Heirath, welche, Dank ſei es der kräftigen Mitwirkung des Pfarrers Bonhomme, der das Vorrecht, dieſes Paar zu trauen, in Anſpruch genommen hatte, auf den vierzehnten Tag, das heißt auf den, welcher die von Ingénue verlangte neue Friſt ſchließen ſollte, feſtgeſetzt wurde.

Röétif beſchleunigte auch die Entwicklung; er hatte beſtändig Angſt, aus der Erde das Geſpenſt des alten Liebhabers hervorkommen zu ſehen, der, ſobald er geheilt, ſeine Geliebte zurückfordern würde.

Nichtsdeſtoweniger war der Romanendichter mehr als halb beruhigt durch das hartnäckige Stillſchwei⸗ gen, das Chriſtian ſeit vierundvierzig Tagen beob⸗ achtet hatte.

Nach der Anſicht von Rétif, dem Erfinder von Ueberraſchungen und Theatermitteln, hätte den jun⸗ gen Mann nichts verhindern müſſen, Nachricht von ſich zu geben.

Und über dieſen Punkt dachten der Vater und die Tochter ganz auf dieſelbe Art.

Sie ſagten ſich auch, Chriſtian, da er nicht ge⸗ ſchrieben oder Jemand geſchickt, habe auf Ingénue verzichtet, oder er ſei todt.

Seit dem Tage, wo eine Discuſſion vor San⸗ terre über einen verwundeten Pagen ſtattgefunden, war nie das Eis aufs Neue zwiſchen Ingénue und ihrem Vater gebrochen worden.

Einige Male hatte Ingénue die Idee wieder