Teil eines Werkes 
6.-10. Bdchn (1855)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

234

Sie gab achtzig davon Marat zurück, doch es hatten ſich ſicherlich zehn verloren. „Oh!“ murmelte der Zwerg, indem er durch das Fenſter einen ſchiefen Blick auf den Wagen warf, der die Mutter und den Sohn entführte;„oh! Wöl⸗ fin! oh! Wölflein! Dieſes Weib iſt nicht mehr Weib, als die wilde Stute ihrer Steppen... Ariſtokratin! Ariſtokratin! Ariſtokratin! ich werde mich an Dir rächen wie an den Andern!“

XLIII. Was während dieſer Zeit in der Rue des Bernardins vorging.

Dieſes Stillſchweigen, das ſich Ingénue nicht erklären konnte, weil ſie die Urſache davon durchaus nicht wußte, hatte in der Rue des Bernardins ein unglückliches Reſultat hervorgebracht.

Wir haben geſehen, wie die Angelegenheiten von Auger ſtanden, wir ſagen nicht bei Ingénue, aber bei Réveillon und bei Rétif.

Röveillon hatte nicht geſäumt, Rétif beiſeit zu nehmen und ihm zu eröffnen, es handle ſich ganz einfach um eine Heirath.

Rétif hegte wohl einigen Argwohn.

Er hatte indeſſen nur eine Einwendung zu ma⸗ chen, und er machte ſie: das war die Unbeſtändigkeit des Glückes von ſeinem Schwiegerſohne.

Réveillon hob jedoch dieſe einzige Schwierigkeit dadurch, daß er antwortete, er werde Auger am Tage ſeiner Verheirathung als Hochzeitgeſchenk zwei⸗ tauſend Livres Gehalt zuſichern; Auger ſeinerſeits