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Treppe von fünf Stufen auf und abzuſteigen,— was ihm mit Hülfe ſeiner Mutter gelang.
Bald wurde ihm die Luft eines benachbarten Hofes erlaubt; er ging, immer am Arme der Gräfin, in dieſen von einigen Bäumen beſchatteten Hof hinab, und gewöhnte ſeine Lunge und ſeinen Kopf an die Einſaugung einer ſchärferen und nahrhafteren Luft.
Endlich wurde er ungefähr wieder das, was er geweſen.
Zweimal hatte er ſich Papier und Bleiſtift zu verſchaffen gewußt, und jedes Mal war es ihm, den Schlaf ſeiner Mutter benützend, welche ſchlief im Glauben, er ſei ſelbſt eingeſchlummert, geglückt, ein paar Zeilen an Ingénue zu ſchreiben; war aber die⸗ ſes Billet geſchrieben, was damit machen? wem es
anvertrauen? durch wen es nach der Rue des Ber⸗
nardins bringen laſſen? Er ſtand in keiner Ver⸗ bindung mit den Leuten des Hauſes; die Dienerin von Marat flößte ihm einen tiefen Widerwillen ein, und was Marat betrifft, ihm hätte ſich der junge Mann ſicherlich nicht über ſeine Leidenſchaft für die Tochter von Rétif de la Bretonne eröffnet.
Die zwei geſchriebenen Billets blieben alſo in den Taſchen des jungen Mannes; er bewahrte ſie auf, immer hoffend, er werde eine Gelegenheit fin⸗ den, die ſich nicht bot.
Eines aber tröſtete Chriſtian: daß er, da er ſeine Kräfte Stunde für Stunde wiederkehren fühlte,
ſchon den Tag ſeiner Befreiung berechnen konnte. Der glückliche Tag erſchien endlich: Chriſtian
durfte eine Promenade machen. Dies geſchah aller⸗
dings im Wagen, und ſeine Mutter verließ ihn nicht
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