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Herr, en!“ ieber Kraft für mir mit
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„Sie müſſen ihn vollends ganz auf Ihre Seite bringen.“
„Oh! das iſt mein ganzes Verlangen.“
„Rétif iſt empfänglich für Zuvorkommenheiten, für Aufmerkſamkeiten.“
„Würde er wohl ein kleines Geſchenk von mir annehmen?“
„Auf eine zarte Art gegeben, ohne Zweifel.“
„Die Liebe, die ich für ſeine Tochter, die Ehr⸗ furcht, die ich für ihn hege, verleihen mir Zartheit.“
„Sie werden ihn ſodann zum Eſſen einladen.“
„Gut!“
„Und beim Nachtiſche werden Sie ihm Ihr Herz eröffnen.“
„Nie werde ich das wagen.“
„Gehen Sie doch!“
„Es iſt, bei meiner Ehre, wie ich ſage.“
„Ta ta ta!... Endlich wenden Sie ſich an
Ingénue ſelbſt, die ich günſtig für Sie durch die
Demoiſelles Réveillon, ihre Freundinnen, ſtimmen werde.“
„Oh! welche Güte, Herr!“ rief Auger.
Und er faltete ſeine Hände wie ein ganz erſchüt⸗ terter Menſch.
Réveillon nahm die Hände von Auger zwiſchen die ſeinigen und ſprach:
„Sie verdienen dieſe Güte, Auger, und da Ihr Glück hievon abhängt, ſo will ich, hören Sie wohl? ich will, daß Sie glücklich ſein ſollen!“
Auger entfernte ſich voll Freude.
Réveillon hielt Wort.
Dumas, Ingénue. I. 15


