Teil eines Werkes 
6.-10. Bdchn (1855)
Entstehung
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„Was?“

„Daß Sie mir Hoffnung zu geben ſuchen.“

„Bei Gott! ob ich ſuche! ja, ich ſuche, und es wird mir gelingen, ich zähle darauf.“

„Wie, Herr, Sie ſpotten meiner nicht?“

„Nicht im Geringſten.“

„Ich dürfte von Ihnen hoffen...2“

„Alles.“

„Oh! Herr!“

„Warum nicht? Sie ſind ein geſchickter Arbeiter, ein redlicher Menſch; Sie haben einen noch mittel⸗ mäßigen Gehalt, doch ich kann ihn erhöhen.“

„Oh! Herr, erhöhen Sie nichts, und machen Sie, daß mich Mademoiſelle Ingénue nicht verab⸗ ſcheut; machen Sie, daß ſie die Wünſche, die ich für ihre Wohlfahrt hege, anhören kann; machen Sie, daß ſie mich nicht zurückſtößt, wenn ich ihr ſagen werde, wie ſehr ich ſie liebe, und dann, ja, dann Herr, werden Sie mehr für mein Glück gethan haben, als wenn Sie mir die Stelle des Kaſſiers bei Ihnen gegeben hätten...! Sie werden mehr gethan haben, als wenn Sie mir tauſend Thaler Gchalt geben würden! und ich werde Sie ſogar anflehen, bela⸗ den, erdrücken Sie mich mit Arbeit: ich werde nicht zurückweichen, ich werde mich nie beklagen, ich werde nie einen Sou Zulage fordern. Mit einem Worte, Herr Réveillon, erlangen Sie für mich die Hand von Mademviſelle Ingénue, und Sie ſollen bei ſich einen Mann haben, der Ihnen bis zu ſeinem letzten Seufzer ergeben ſein wird!“

Auger verwickelte ſo gut Réveillon in die Fäden