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wendig bald bieten. Eines Tages brachte ein Käu⸗ fer ein Kaſſenbillet von ſechzig Franken zurück; der Kaſſier hatte es ihm zu viel auf ein Billet von tau⸗ ſend, das er am Gitter von Meiſter Réveillon ge⸗ wechſelt, herausgegeben.
An dieſem Tage ſprach Réveillon laut:
„Das iſt ein Menſch, mit dem ich Mitleid fühlte, weil er Frau und Kind hatte, und dennoch muß ich ihn nächſter Tage vor die Thüre ſetzen.“
Begünſtigt und gehoben durch die Demoiſelles Réveillon, vergöttert vom Vater, ehrerbietig gegen Rétif, ganz bleich und ganz in Kniebeugungen, wenn er Ingénue erblickte, machte Auger ſo Rieſenſchritte auf der Laufbahn, die er ſich gewählt.
Eines Tages wartete er auf Réveillon in dem Gange, der zur Kaſſe führte. Der Kaſſier war, nachdem er ſein Geſchäft verrichtet, weggegangen, und der Erpeditor hatte athemlos die Summe ſeiner Ar⸗ beit verdoppelt, ohne daß es ihm gelungen war, die Hälfte von dem zu thun, was Auger gethan hatte.
Wir ſagten, Auger habe auf Réveillon gewartet. Auger richtete es aber ſo ein, daß Réveillon glaubte, er begegne ihm.
Der Tapetenhändler ſchwamm in der Zufrieden⸗ heit und im Vergnügen; er hatte von den von uns genannten Reſultaten Kenntniß genommen und rieb ſich die Hände.
„Bei Gott!“ ſagte er zu Auger,„ich bin entzückt, daß ich Ihnen begegne, um Ihnen mein Compliment zu machen.“
„Ah! Herr,“ erwiederte Auger mit tiefer De⸗ muth,„Herr, ich bitte Sie inſtändig, ſpotten Sie


