Teil eines Werkes 
6.-10. Bdchn (1855)
Entstehung
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zen: er begriff, mit einer wunderbaren Anſchauung, was ſorgfältig behandelt werden mußte, und was gleichſam über das Knie abgebrochen werden durfte; ſtatt alle Dinge unter allen Umſtänden zu modeln wie ein gewöhnlicher Erpeditor, wußte er mäßig in den Hauptbuchſtaben, in den vollen Zügen und den Feinſtrichen zu ſein. Die Rechnungen, die Beſtellun⸗ gen und die Quittungen fertigte er auch zu Dutzen⸗ den aus, indeß ſein Nachbar kaum den Titel eines Stückes geſchrieben hatte.

Durch dieſe Geſchwindigkeit der Ausführung von Auger weit zurückbleibend, ſchien dieſer Nachbar nichts mehr im Tage gethan zu haben, und eben ſo der Kaſſier, dem ſeine Sortenzettel und ſeine Empfang⸗ ſcheine, ſeine Buchhaltung in Soll und Haben früher als Beſchäftigung genügten.

Reveillon, der in dieſen zwei Angeſtellten zwei

Phönixe zu haben glaubte, bemerkte im Gegentheile, daß er unter Dreien nur einen hatte: Auger ſtellte die zwei Anderen tief in den Schatten.

Das Reſultat von Allem dem war, daß der Kaſ⸗

ſier, beängſtigt, als er wahrnahm, wie dieſer Gar⸗ gantua der Expedition für ſich allein die Arbeit von drei Perſonen verſchlang, nicht mehr deutlich auf

der Tafel von Pythagoras ſah. Da wurden natür⸗

lich immer ernſtere Fehler begangen, ſo wie der Kaſſier immer mehr den Kopf verlor, und Réveillon faltete die Stirne wie Jupiter, um den ganzen Olymp des Faubourg Saint⸗Antvine zittern zu machen.

Tückiſch und ſchweigſam, lauerte Auger auf die Gelegenheit, wo der Kaſſier zu viel Dummheiten machen würde; dieſe Gelegenheit mußte ſich noth⸗

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