Teil eines Werkes 
6.-10. Bdchn (1855)
Entstehung
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ſem Abend eine Schelle an jedes ſeiner Worte zu hängen ſchien, um ſie bei Gelegenheit tönen zu laſſen, ſeinen Kopf hoch aufrichtete.

Ah! ah! ſagte er mit einer vollkommenen Selbſtzufriedenheit,mir ſcheint, bei meiner Treue, ich habe da etwas Reizendes gefagt, und wahrhaf⸗ tig, ich wundere mich, daß Du, Ingénue, mit dem in 2

ausgezeichneten Verſtande, den Dir der Himmel die

geſchenkt, es nicht bemerkt haſt. Die Tugend

der Liebe, das gibt mir einen köſtlichen Titel hein

für meine erſte Novelle und ſogar für einen Ro⸗

man. ſam Hienach küßte Rétif ſeine Tochter, zog ſich in eine

ſeinen Alkoven zurück und ſchloß die Vorhänge, um von

ſich in keuſcher Weiſe vollends auszukleiden. del

Gewiegt durch das Vergnügen, einen ſo ſchönen Titel gefunden zu haben, und vielleicht auch durch eine die Dünſte der feinen Weine, die er getrunken,

ſchlief fünf Minuten nachher der gute Reétif den um doppelt ſtolzen Schlaf des Mannes und des ſelbſtzu⸗ ane friedenen Dichters. gen

Was Ingénue betrifft, ſie zog ſich in ihr erle Stübchen zurück ſehr wenig geneigt, zu ſchlafen, be⸗ vor ſie ſich ſelbſt gefragt, was dieſe Vergötterung ſih von Auger in demſelben Momente, wo ſich die Gleich⸗ Ter gültigkeit von Chriſtian offenbarte, bedeute. wal