Teil eines Werkes 
6.-10. Bdchn (1855)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

1 14 ten rde ir: ein ig! er⸗ an

ve⸗

gt.

e,

ht er

hr m i⸗

ſ

21¹3

Ja, in der That, ein ſehr hübſcher Platz wie⸗ derholte Ingénue maſchinenmäßig.

Er iſt allerdings nicht ſo viel werth, als der, welchen er verlaſſen hat. Wie es ihm Röéveillon ſagte:Auger, Sie haben hier nicht die Küche des Prinzen; doch nehmen Sie dieſelbe ſo wie ſie iſt. Es iſt ſtark von Réveillon, der ſtolz iſt wie ein Hidalgo, daß er Dergleichen Auger geſagt hat; doch was willſt Du, mein Kind, dieſer Teufelsmenſch verwandelt Alles bis auf den Charakter der Leute. Ah! Herr! erwiederte Auger. höre wohl dieſe Antwort, mein Kind.Ah! Herr, das tro⸗ ckene Brod des redlichen Mannes iſt mehr werth, als die Faſanen des Verbrechens!

Mein Vater, ohne Ihrer Anſicht zu nahe zu treten, finde ich dieſen Satz ein wenig geſchraubt, und ich liebe nicht ſehr die Faſanen des Ver⸗ brechens!

Es iſt wahr, ſagte Rétif,dieſes letzte Glied des Satzes ſcheint mir geſucht; aber ſiehſt Du, mein Kind, die Tugend hat ihre Eraltation, welche leicht in die Sprache übergeht: es gibt Trunkenheiten der Tugend. In dieſem Augenblicke berauſcht ſich Auger in der ſeinigen; das iſt lobenswerth, man muß in

ſolchen Dingen aufmuntern; darum bin ich leicht

über die Faſanen des Verbrechens hingegan⸗ gen. Ueberdies gefiel mir das erſte Glied des Satzes: Das trockene Brod des redlichen Mannes... Das klingt gut; im Theater würde das Effect machen. Ingénue billigte mit dem Kopfe nickend.

Während dieſes Geſpräches hatte Rétif ſeinen