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„Nun, ich, wie mir ſcheint, ich hätte im Gegen⸗ theile je mehr ich überlegen würde, deſto mehr Furcht.“
„Nein, wenn Sie bedächten, daß Gott die Stärke den Guten wie den Böſen gegeben hat, und mehr noch den Erſten als den Andern, da ſie von ihren Kräften mit der allgemeinen Billigung Gebrauch machen können.“
„Ohl gleichviel,“ murmelte Ingénue,„ein Mann!“
„Und ein gräulicher Mann!“
„Sie haben ihn geſehen, nicht wahr?“
„Ja, ein zurückſtoßendes Geſicht.“
„Ein erſchreckendes Geſicht.“
„Nein: dieſe abgeplattete Naſe, dieſer ſchiefe Mund, dieſes runde Auge, dieſe geifernden Lippen, das hat mir nicht bange gemacht; das iſt mir zu⸗ wider und ekelt mich an,— nichts Anderes.“
„Oh! das iſt ſeltſam!“ ſagte Ingénue leiſe, mit Bewunderung ihre heldenmüthige Gefährtin an⸗ ſchauend.
„Sehen Sie,“ ſprach die Fremde, indem ſie den Arm'wie eine Inſpirirte ausſtreckte,„es iſt in mir ein Inſtinct, der mich antreibt; dieſer Menſch, der Sie erſchreckt, fordert mich zum Widerſtande heraus: es würde mir ein gewiſſes Vergnügen bereiten, die⸗ ſem Elenden zu trotzen; ich habe vor meinem Auge ſein Nachteulenauge ſich ſenken ſehen. Ich hätte ihn mit Freude getödtet. Dieſer Menſch, mein In⸗ ſtinct ſagt es mir, iſt ſicherlich ein böſer Menſch.“
„Er fand Sie ſehr ſchön, denn einen Augenblick blieb er in Bewunderung vor Ihnen.“
„Eine Beleidigung mehr!“


