Teil eines Werkes 
6.-10. Bdchn (1855)
Entstehung
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Nein, erwiederte er mit heiſerer, unruhiger Stimme, jedoch immer mit ſpöttiſchem Tone;ich bin nur ein Bewunderer der ſchönen Mädchen Ihrer Art.

Dann ſeid ſchöner! verſetzte die Fremde.

Schön oder nicht ſchön, entgegnete der cyniſche Unbekannte,ich kann gefallen wie ein Anderer.

Es mag ſein; doch uns gefallt Ihr nicht und werdet Ihr nicht gefallen. Ich fordere Euch alſo auf, Eures Weges zu gehen.

Das wird wenigſtens nicht geſchehen, bevor ich die Eine oder die Andere von Euch Beiden umarmt habe, und wäre es nur, um Ihnen zu beweiſen, daß ich mich nicht vor Ihrer Piſtole fürchte, meine ſchöne Heldin!

Ingénue ſtieß einen Schrei aus, als ſie den Arm dieſer menſchlichen Spinne gegen ſie vorrücken ſah.

Die Fremde ſteckte ruhig ihre Piſtole in die Taſche und drängte mit einer kräftigen Hand den Angreifer zurück.

Dieſer hielt ſich jedoch nicht für geſchlagen: er wiederholte den Angriff mit jovialen Geberden, welche bei einer Marketenderin Ekel erregt hätten.

Die junge Frau fühlte ſich von der Hand dieſes Mannes geſtreift; doch mit der Ruhe eines Duellan⸗ ten, der einen Schritt rückwärts macht, um den einen Augenblick verlorenen Vortheil wieder zu erlangen, wich ſie ſogleich zurück, und während ſie zurückwich, ver⸗ ſetzte ſie dem Beleidiger eine ſo gewaltige Ohrfeige, daß er in die Ketten des Wagens taumelte.

Der Mann ſtand wieder auf und war unſchlüſſig, ob er nicht eine Rache ſuchen ſollte, welche die Waffe,