Teil eines Werkes 
6.-10. Bdchn (1855)
Entstehung
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Das war gegenüber von einem jener unerklär⸗ lichen Kohlenhändler⸗ Obſthändler⸗ Liqueurhändler⸗ Traiteur⸗Läden, wie ſie Paris immer beſeſſen hat und immer beſitzen wird; einer von den Läden, welche zugleich Bureaux für die Kutſcher und Handelshäu⸗ ſer ſind.

Auf der Schwelle des noch nicht erleuchteten Ladens, hinter dem ſchwerfälligen, unbeweglichen Wagen, wartete eine menſchliche Geſtalt friedlich, in einen Mantel gehüllt.

Ingénue drehte ſich um den Wagen, um den Mann zu fliehen, der ihr wieder nachgeſetzt war, als ſie plötzlich an dieſen Schatten ſtieß.

Gefangen zwiſchen dieſen zwei Schreckbildern, gab das Mädchen einen Schrei von ſich.

Was haben Sie zu ſchreien, und wer macht Ihnen bange, Mademoiſelle? fragte nun eine ſil⸗ berne, feſte Frauenſtimme, die beinahe gebieteriſch aus dieſem Mantel hervorging.

Zu gleicher Zeit machte die Perſon, welche ge⸗ ſprochen hatte, einen Schritt und kam ſo der Flüch⸗ tigen entgegen.

Ah! Gott ſei Dank, Sie ſind eine Frau! rief Ingénue ganz erſchöpft.

Ja, gewiß, Mademoiſelle; brauchen Sie Schutz?

fragte die Unbekannte.

Und ſo ſprechend, ſchlug ſie die Capuze Ihres Mantels zurück und entblößte ihr Geſicht; ein ſchönes, ſtolzes Geſicht, friſch und jung.

Doch es fehlte Ingénue der Athem; und da ſie nicht mehr reden konnte, ſo bezeichnete ſie durch die Geberde, mit einer unausſprechlichen Angſt, den

Dumas, Ingénue. U. 1