Teil eines Werkes 
6.-10. Bdchn (1855)
Entstehung
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Nacht; Rétif ſollte nicht vor zehn Uhr zurückkehren. Sie folgte ihm mit den Augen durch das Fenſter, bis er ſich um die Straßenecke gedreht, und ſobald ſie ihn hatte verſchwinden ſehen, warf ſie ihre wol⸗ lene Mante auf ihre Schultern, ſtieg, ſtark wie die Unſchuld, die Treppe hinab, und wandte ſich über die Quais nach dem Marſtalle des Prinzen, den ihr eines Tags ihre Freundinnen, die Demoiſelles Ré⸗ veillon, in einem Fiacre vorüberfahrend gezeigt hatten.

Sie ging an den Häuſern anſtreifend.

Ein kleiner Regen, zart wie die Haare einer Fee, fiel in ungreifbaren Perlen vom Himmel auf das ſchon glänzende Pflaſter; nach dem Geſchmacke des Verfaſſers vom Fuße von Jeanette chauſſirt, ris⸗ quirte Ingénue mit Zögern ihren hübſchen Pantoffel mit hohem Abſatze auf der feuchten Oberfläche.

Sie hob mit ihrer linken Hand ihren braunen Rock auf und entblößte ein feines, zartes, göttliches Bein, das nur die Häuſer allein ſahen und würdi⸗ gen konnten, ſo vorſichtig zog ſie ſich längs denſel⸗ ben hin.

Und dennoch, als ſie die Höhe der Rue de lHi⸗ rondelle erreicht hatte, begegnete ihr etwas eben ſo Seltſames als Unerwartetes.

Am Kellerloche von einem dieſer Häuſer, an de⸗ nen ſie hinſtreifte wie der Vogel, deſſen Namen die Straße*) führte, und auf dem Niveau des kothigen

*) Rue de Hirondelle, Schwalbenſtraße.