Teil eines Werkes 
6.-10. Bdchn (1855)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

188

Gedächtniß zu verjagen, und in ihrer Unſchuld wagte ſie es, ein paar junge Leute anzuſchauen, die ſie anſchauten..

Aber, ach! das waren nicht die ſanften Augen von Chriſtian; es war nicht ſein geſchmeidiger, leich⸗ ter Gang, nicht die vornehme Miene, nicht die An⸗ ziehungskraft ſeiner ganzen Perſon.

Ingénue geſtand ſich ſelbſt, ſie haſſe Chriſtian immer mehr, im Grunde könne ſie ſich aber nicht enthalten, ihn anzubeten.

In Folge dieſes Bekenntniſſes, das die ſanfte Ingénue ſich ſelbſt zu machen genöthigt war, geſchah es, daß eines Tags, wo Rétif mit vielen Literaten

und Buchhändlern zu Mittag ſpeiſen ſollte und die Converſation unfehlbar kitzelig für ſiebzehnjährige

Ohren werden mußte, Ingénue ihrem Vater erklärte, ſie ziehe es vor, zu Hauſe zu bleiben, eine Erklä⸗ rung, die der Schriftſteller mit Freuden aufnahm.

Um vier Uhr Nachmittags, man fing damals ſchon an, beſonders unter den vorgerückten Leuten, ſpät zu Mittag zu ſpeiſen, um vier Uhr Nach⸗ mittags ging alſo Rétif de la Bretonne aus, um ſich zu ſeinem Mahle zu begeben, und ließ Ingénue allein zu Hauſe.§

Das war das, was das Mädchen wünſchte.

In Verſuchung geführt vom Dämon der Liebe, hatte Ingénue beſchloſſen, dieſe Abweſenheit ihres Vaters zu benützen, um ſich im Hauſe des Herrn

Grafen von Artvis zu erkundigen, was aus dem un⸗

beſtändigen Pagen geworden.

Sie wartete vier Uhr ab, und da man den Mo⸗ nat November erreicht hatte, ſo war es beinahe

Nad Sie bis

ſie i lene Unſ die

eine veill hatt

fiel

Ver quir mit

Roc Bei gen ben

ron Sel

nen Str