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nahme eingeflößt, als Viele in ihm das erkannt hat⸗ W ten, was er wirklich war, einen Pagen des Grafen von Ih Artois. nic Sobalb ſie aber außer dem Hauſe, ſobald ſie thr auf der Straße waren, ſagte Danton: lich „Nun, mein Lieber, raſch Ihr kleines Bekenntniß.“ Ein
Oh! mein Freund,“ rief Marat,„welch ein Ro Abenteuer!“ „Potocky? ächter Potocky? ein Epilog zu unſerem Fr polniſchen Romane?“ 5h „Ja, doch ich bitte, lachen Sie nicht.“ „Gut!... wahrhaftig, Sie ſind hiebei, mein armer Marat? Ich glaubte, Sie ſeien dahin gekom⸗ men, daß Sie über Alles lachen.“ rat „Dieſe Frau,“ fuhr Marat fort,„dieſe Frau mit ihrer immer ſtolzeren ſarmatiſchen Schönheit, dieſe ſo zärtliche und für die Geſundheit ihres Soh⸗ erz nes ſo ängſtliche Mutter...“ „Nun?“ gre „Wiſſen Sie, wer es iſt?“ „Es würde mich beluſtigen, wäre Ihre Unbe⸗
kannte Fräulein Obinska.“ we „Sie iſt es, mein Freund.“ „Sind Sie deſſen wenigſtens ſicher?“ fragte Danton, der noch einmal zu ſpotten verſuchte. 3 Marat nahm eine feierliche Miene an und ſprach: Gl „Danton, wollen Sie mein Freund bleiben, ſo ſcherzen Sie nie, wenn Sie dieſe Cpoche meines Le⸗ gen bens berühren. Zu viel Leiden iſt damit verknüpft, Gr zu viel von meinem Blute, vom koſtbaren Blute mei⸗
ner Jugend iſt in jener Zeit gefloſſen, als daß ich kalt zu einer ſolchen Vergangenheit zurückgehen könnte.
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