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gethan,“ erwiederte Marat;„ich hätte ſie bei jedem Anderen gethan.“
Und unwillkürlich zitterte ſeine Stimme, als er die drei Worte:„Dieſem jungen Manne“, ausſprach.
„Ich danke Ihnen, mein Herr,“ ſagte ſie;„und kann ich meinen Sohn nun zu mir bringen laſſen?“
Eine Art von Kampf entſpann ſich im Herzen von Marat. Er näherte ſich dem Bette, betrachtete aufmerkſam prüfend Chriſtian, der in den tiefen Schlaf der Ermüdung verſunken war, und ſprach, ohne ſeiner Mutter ins Geſicht zu ſchauen:
„Sie ſehen, daß er ſchläft.“
„Ich frage Sie das nicht, mein Herr,“ ſagte die Mutter;„ich frage Sie, ob Gefahr dabei ſei, wenn ich meinen Sohn zu mir bringen laſſe.“
„Ich denke, es wäre Gefahr dabei, ja, Madame,“ antwortete Marat.„Uebrigens,“ fügte er mit zit⸗ ternder Stimme bei,„glauben Sie mir übrigens, der junge Mann wird nicht ſchlecht hier ſein.“
„Aber ich, mein Herr?... ich?“ entgegnete die Mutter, indem ſie ſich umwandte und auf Marat den doppelten Blitz ihres Blickes heftete.
Marat verbeugte ſich, weniger aus Ehrfurcht, als um dieſer Flamme, die ihm das Herz verſengte, zu entfliehen.
Sodann, allmälig ſeine Gemüthsbewegung über⸗ windend, ſagte er:
„Ich werde die Ehre haben, Ihnen meine arm⸗ ſelige Wohnung abzutreten. Die vollkommene Hei⸗ lung Ihres Herrn Sohnes hängt von den erſten Verbänden und von der Unbeweglichkeit, die er be⸗ obachten wird, ab. Ich werde ihn zweimal des Tags
Dumas, Ingénue. I. 11


