Teil eines Werkes 
6.-10. Bdchn (1855)
Entstehung
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Wundarztes zu leiten, wie er ſie bei der Aufſuchung des Hauſes geleitet hatte.

Danton nahm eine Wachskerze, ſchritt auf den Winkel des Zimmers zu, von wo aus Marat dieſer ganzen Scene beigewohnt hatte, und ſagte lachend:

Hier iſt er, Madame; beurtheilen Sie ihn weder nach ſeiner Tracht, noch nach ſeiner Miene, ſondern nach dem Dienſte, den er Ihnen geleiſtet hat.

Und zu gleicher Zeit beleuchtete er mit einem und demſelben Scheine das Geſicht von Marat und das der Mutter von Chriſtian, welche die Eine einen Blick der Dankbarkeit, der Andere einen Blick faſt des Schreckens wechſelten.

Kaum hatten ſich dieſe zwei Blicke gekreuzt, als Danton wahrnahm, es gehe im Herzen dieſer beiden Perſonen etwas vor, was die Zuſchauer nicht be⸗ greifen konnten.

Marat war zwei Schritte von der Wand; beim

Anblicke dieſer Frau wich er zurück wie beim An⸗ blicke eines Geſpenſtes, und nur die Wand allein, an die er ſich nun anlehnte, verhinderte ihn, weiter zu gehen. Die unbekannte Frau ihrerſeits behielt einen Augenblick ihre Kaltblütigkeit; doch alsbald erinner⸗ ten ſie das Erſtaunen von Marat, ſeine Bläſſe, der erſtickte Schrei, den er von ſich gab, ohne Zweifel an das, was die Zeit und das Leiden an einem einſt bekannten Geſichte verwiſcht hatten, ſie verlor eben⸗ falls die Haltung, ſchlug ihre Hände an einander, wich bis zum Bette zurück, als wollte ſie eine Zu⸗ flucht bei ihrem Sohne ſuchen oder ihm ſelbſt Schutz gewähren, und murmelte: