Teil eines Werkes 
6.-10. Bdchn (1855)
Entstehung
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Alles gethan, was, um mich zu retten, zu thun möglich war.

Marat nahm die beiden Hände, die ihm der junge Mann reichte, und zwar mit einem ſo fühl⸗ baren Zittern, daß ihn der Verwundete erſtaunt anſchaute. Dieſer Blick fragte offenbar nach der Urſache einer ſolchen Gemüthsbewegung, welche im Allgemeinen ſelten genug bei den Aerzten, und be⸗ ſonders bei den Aerzten vom Schlage des unſern, daß der Verwundete ſie bemerkte.

Mein Herr, ſprach Marat,haben Sie nicht geſagt, Sie ſeien Pole?

Ja, mein Herr.

Wo ſind Sie geboren?

In Warſchau.

Wie alt ſind Sie?

Siebzehn Jahre.

Marat ſchloß die Augen und ſtrich mit der Hand über ſeine Stirne, wie es ein Menſch thut, dem es ſchlimm wird.

Ihr Vater lebt? ſagte er.

Und ſeine Augen verſchlangen zum Voraus die Antwort, die von den Lippen des Verwundeten aus⸗ gehen ſollte.

Nein, mein Herr, erwiederte dieſer;mein Vater iſt vor meiner Geburt geſtorben, und ich habe ihn nie gekannt.

Bei dieſen Worten wurde Marat nachdenkend, zu gleicher Zeit aber eifriger als je. Er reichte Chri⸗ ſtian einen leicht aromatiſirten Trank, um den Kräm⸗ pfen und der nervöſen Erſtarrung entgegenzuwir⸗ ken, und ſchritt dann ſelbſt zum Verfertigen einer