jedoch Pole,
rache; nüſſen ge ich achen gen.“ octor
herz⸗
Narat ylben
e ab, baren Kopf, r un⸗
Kugel n ſie
lchem
er an t ab Mus⸗
147
„Es ſind da,“ antwortete Marat:„ich habe zwei
mit der Sonde herausgezogen.“
„Aeußerſt bedenklich!“ wiederholte Louis.
„Uebrigens kein Blutfluß,“ ſagte Marat:„folg⸗ lich, ſo viel man zu beurtheilen vermag, keine Ver⸗ letzung der großen Gefäße; was die Schenkelſchlag⸗ ader betrifft, ſie war durch ihre Lage außer dem Bereiche des Geſchoſſes...“
„Sobald der Knochen gebrochen iſt..“ be⸗ merkte der Doctor Louis ſeinen Collegen anſchauend.
„Läßt ſich nur noch die Amputation vornehmen,“ vollendete Guillotin.
Marat erbleichte.
„Verzeihen Sie, Doctor,“ entgegnete er,„über⸗ legen Sie wohl: bei einem einfachen Bruche iſt die⸗ ſer Beſchluß entſetzlich.“
„Ich halte die Amputation für dringend,“ wie⸗ derholte der Doctor Louis.
„Ei! warum?“ fragte Marat;„ich höre Sie, und zwar mit dem Reſpecte, den ich dem Verfaſſer der ſchönen Abhandlung über die Schußwun⸗ den ſchuldig bin.“
„Warum? Weil ſich erſtens in einigen Tagen eine heftige Entzündung entwickeln wird: dieſe Ent⸗ zundung wird eine übermäßige Spannung des Flei⸗ ſches hervorbringen; durch das Factum dieſer Span⸗ nung wird eine gewaltige Zuſammenziehung der Theile ſtattfinden; das Subject iſt jung, kräftig: das Losſtrammen wird unmächtig ſein, die Zuſammen⸗ ziehung zu hemmen,— hievon der Brand! Zweitens werden bei dieſer Entzündung die Splitter gepreßt werden; ſie werden die Nervenfäden reizen; dieſes
*


