Teil eines Werkes 
6.-10. Bdchn (1855)
Entstehung
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Marat, auf das Werkzeug deutend, welches dieſer in der Hand hielt.

Das iſt eine Sonde, mein Herr, antwortete der Wundarzt mit immer ſchüchternerem Auge, mit faſt gerührtem Blicke.

Ich glaubte, dieſes Inſtrument ſei gewöhnlich von Silber?

Sie haben Recht, mein Herr, ſagte Marat.

Und er nahm mit beiden Händen das Beſteck und die Inſtrumente, die es auf den Tiſch entleert hatte, verließ das Zimmer und holte aus ſeinem Cabinet eine Sammlung Werkzeuge von der feinſten Arbeit, zuſammengelegt in einem Néceſſaire, das an

und für ſich und abgeſehen von den Inſtrumenten,

die es enthielt, das Doppelte vom erſten Beſtecke und den erſten Inſtrumenten mit einander werth war. Das war ein Geſchenk des Herrn Grafen von Artois für ein Buch, welches ihm Marat gewidmet hatte.

Marat näherte ſich dem Bette des Verwundeten, diesmal jedoch mit einer ſilbernen Sonde.

Mein Herr, ſagte zu ihm Chriſtian, der nur wenig beruhigt war, trotz des Eifers, mit dem Marat ſeine ſtählerne Sonde gegen eine ſilberne vertauſcht hatte,ich habe von Conſultation geſpro⸗ chen: unter Conſultation verſtehe ich nicht nur Ihre Meinung, deren Werth ich durchaus nicht beſtreite, ſondern auch die von Einigen Ihrer Collegen von anerkannter Autorität.

Ah! das iſt wahr, ſprach Marat mit einem Gefühle der Vitterkeit, das er nicht verbergen konnte, ich habe keinen Namen, ich bin kein Mann von Autorität: ich beſize nur Talent.