Teil eines Werkes 
6.-10. Bdchn (1855)
Entstehung
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Marat in dem Augenblicke zurück, wo dieſer ſich an⸗

ſchickte, die Wunde zu unterſuchen.

Verzeihen Sie, mein Herr, ſagte er mit ruhi⸗ ger, ſanfter Stimme,ich leide; doch ich will mich der Medicin nicht wie ein Verzweifelter überlaſſen. Ich empfehle Ihnen alſo, keine Operation an mir zu verſuchen, hören Sie wohl? keine, bevor Sie mir eine Conſultation gegeben oder mich um meine Meinung gefragt haben.

Marat richtete ungeſtüm den Kopf auf, um et⸗

was Trotziges hierauf zu erwiedern; doch beim An⸗ blicke dieſes Geſichtes mit dem Gepräge des Adels und der Sanftmuth, beim Anblicke dieſes klaren, wohlwollenden Auges blieb er unbeweglich, ſtumm, wie zugleich im Kopfe und im Herzen getroffen.

Es war augenſcheinlich, daß Marat dieſen jun⸗ gen Mann nicht zum erſten Male ſah, und deß ſein Anblick in ihm ein Gefühl erweckte, von dem ſich der Arzt ſelbſt vielleicht nicht hätte Rechenſchaft geben können.

Sie haben mich gehört, mein Herr? ſagte Chriſtian, der dieſes Zögern des Arztes für das ſchlimmſte von allen Symptomen, für das der ängſt⸗

lichen Unwiſſenheit nahm.£

Ja, ich habe Sie gehört, junger Herr, derte Marat mit einer faſt zitternden Stimme;doch Sie denken nicht, daß ich Ihnen übel wolle? Chriſtian war ebenfalls betroffen von dem Wi⸗ derſpruche, der zwiſchen dieſem häßlichen Geſichte

und dieſen wohlwollend ausgedrückten Gefühlen der

Theilnahme ſtattfand.

Was für ein Inſtrument iſt das? fragte er

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