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Und er ſtand langſam auf, ſtützte ſich auf ſeine beiden Fäuſte, las in dieſer Stellung noch einmal die letzte Seite ſeines Romans, corrigirte ein paar Worte, nahm ſein Beſteck und folgte Danton, der in dem Studium, das er über den Menſchen machte, nicht ein einziges Detail von dem, was Marat ge⸗ ſagt und gethan, verloren hatte.
Marat, welcher Danton voranſchritt, trat in den Corridor hinaus, der ſein Arbeitscabinet von ſeinem Schlafzimmer trennte. Dieſer Corridor war voll von Leuten aus dem Volke; ſie hatten den Verwundeten getragen oder nur ſein Gefolge gebildet, und benütz⸗ ten nun den Umſtand, um ſich das Vergnügen zu machen, entweder aus Theilnahme oder aus Neu⸗ gierde einer Operation beizuwohnen.
Etwas, was Danton beſonders auffiel,— außer dem ſichtbaren Vergnügen, das Marat dabei fand, Ariſtokratenfleiſch zu ſchneiden,— war die ſtumme Wiedererkennung zwiſchen dem Wundarzte und Eini⸗ gen von den Leuten aus dem Volke, wahrſcheinlich Mitgliedern einer geheimen Geſellſchaft, deren verab⸗ redete Zeichen ſie unter ſich wechſelten.
Wonach, ohne Zweifel gegen die Erwartung vie⸗ ler Zuſchauer, die Leute vom Hotel ſie ziemlich barſch wegſchickten; doch vor ihrem Abgange wechſelte Ma⸗ rat mit denſelben neue Zeichen des Verſtändniſſes, und
dabei ſagte Jener Dieſen Alles das, was die Brü⸗
derſchaft des Aufruhrs ſich an Zärtlichkeiten vor Profanen erlauben kann.
Ohne einen Blick auf den Verwundeten zu wer⸗ fen, breitete nun Marat ſein Néceſſaite aus, reihte ſeine Inſtrumente an einander, unter denen das


