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„Ja, einen Verwundeten.. Kennſt Du ihn?“ „Ich? Ganz und gar nicht; doch er iſt jung, doch er iſt ſchön: ich liebe, was jung iſt, ich liebe,
was ſchön iſt; ich habe mich für ihn intereſſirt und
ihn deshalb begleitet.“
„Iſt es ein Menſch aus dem Volke?“
„Oh! nein. Es iſt ein Ariſtokrat, und zwar in der vollen Bedeutung des Wortes. Kleine Füße, kleine Hände, feine Züge, hohe Stirne. Du wirſt ihn auf den erſten Blick haſſen.“
Der Mund von Marat verdrehte ſich in einem Lächeln.
„Und wo iſt er verwundet?“ fragte er.
„Am Schenkel.“
„Ah! ah! wahrſcheinlich iſt der Knochen verletzt; es iſt eine Operation zu machen! Da iſt ein ſchöner Burſche, da iſt ein ſchöner junger Mann, da iſt ein ſchöner Ariſtokrat verurtheilt, mit einem hölzernen Beine zu gehen!“ ſagte Marat.
Und er rieb ſich die Hände, ſchaute auf ſeine Beine und fügte bei:
„Meine Beine ſind zwar verkrümmt, doch es ſind wenigſtens meine Beine.“
„Die Wunden am Schenkel ſind alſo bedenklich?“
„Oh! höchſt bedenklich! Wir haben einmal die
Schenkelpulsader, welche dabei betheiligt ſein kann,
ſodann den Knochen; ein zerriſſener Nerve gibt den Starrkrampf. Eine garſtige Wunde! oh! eine gar⸗ ſtige Wunde!“
„Alſo ein Grund mehr, daß wir uns beeilen,
ihm Hülfe zu bringen.“ „Ich gehe,“ ſagte Marat.
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