Teil eines Werkes 
6.-10. Bdchn (1855)
Entstehung
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ſeinen Gewiſſensbiſſen, von ſeiner Verzweiflung ge⸗ ſagt haben, wiederholte Auger; er erzählte ſeine Kämpfe, ſeine Leiden, ſeine Unſchlüſſigkeiten, und er⸗ klärte am Ende ſeine feſte Abſicht, der allerfleißigſte und allerredlichſte Menſch zu werden.

Er hatte ſogar Geiſt genug, um, während er auf den Prinzen den größten Theil ſeiner Fehler und Vergehen warf, von eben dieſem Prinzen ein wenig von dem Firniß zu nehmen, der immer das abenteuerliche Auge der Frauen verführt.

Dieſer Firniß von Adel und Eleganz, von blen⸗ dender Beſtechung und ambraduftender Ariſtokratie hatte Mühe, an der Oberhaut von Herrn Auger zu halten, doch er hatte es mit einfachen, guten Leuten zu thun, welche, nachdem das Mißtrauen einmal ver⸗ ſchwunden war, Alles annahmen und eine Erzählung wie ein Glück benützten.

Als Auger gewahrte, mit welcher Aufmerkſamkeit Rötif der Aufßzählung der Livreen, der Equipagen, der Gemächer des Grafen von Artvis, der Einzelheiten ſeiner Soupers und ſeiner galanten Partien zuhörte, keuſch verſchleierte Einzelheiten, damit ſie Ingénue vernehmen konnte; als er ſah, welches Intereſſe ſelbſt das Mädchen an der Beſchreibung der Stoffe, der Ameublements, der Pferde und der Pagen nahm, als er mit einem Worte begriff, man habe ihn als Entführer vergeſſen, um ihn als Erzähler dieſer ver⸗ brecheriſchen Hülfsmittel anzunehmen, da fing er an zu glauben, die Verzeihung ſei ihm in vollem Um⸗ fange gewährt, und ſehe man ihn nicht mit Vergnügen,

werde man ihn wenigſtens mit Gleichgültigkeit ehen.