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Der Eine wandte ſich an die kleinen, armen Bür⸗ ger, welche Popiertapeten kauften; denn zu jener
Zeit wurden die großen Hotels und die reichen Häu⸗
ſer mit Stoffen tapezirt. Der Andere hatte es mit dem ungeheuren Volke zu thun, das heiß bekommt und trinkt.
Alles dies, wohl bemerkt, abgeſehen von den
perſönlichen Eigenſchaften.
Rétif ſchätzte Réveillon ungemein. Doch er ver⸗ ehrte Santerre, den er zugleich auch ein wenig fürchtete.
Réveillon war klein, mager, ſein Auge war unter ergrauenden Brauen eingeſunken: er rechnete mit der Feder in der Hand und kam drei bis viermal auf ſeine Rechnungen zurück.
Santerre war gebaut wie ein Jäger von vor⸗ nehmem Hauſe, ſtark wie ein Hercules, ſanft wie ein Kind; er ſchrie gewaltig, doch es war immer ein wenig Lachen im Grunde ſeines Geſchreis; er hatte eine offene Hand und ein offenes Geſicht, weite Ta⸗ ſchen, aus denen das Geld eben ſo leicht herauskam, als es in dieſelben einging; er hatte große, hervor⸗ ſtehende Augen, eine friſche Geſichtsfarbe, einen guten
dicken Backenbart, welchem er ſpäter einen mächti⸗
gen Schnurrbart beigeſellte; er rechnete im Kopfe und kam nie auf ſeine Rechnungen zurück. Im Gan⸗
zen war es ein wackerer Mann, der das Blut durch⸗
aus nicht liebte; die Royaliſten geſtehen es ſelbſt zu, am 10. Auguſt war er in den Tuilerien, doch er beſchützte eher die königliche Familie, als daß er ſie bedrohte; am 2. und am 3. September war
er nicht in Paris, und er nahm keinen Antheil an


