Teil eines Werkes 
6.-10. Bdchn (1855)
Entstehung
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Das Dilemma war ſo ſtark, daß Réveillon nicht antwortete; die Discuſſion ſchien alſo geſchloſſen; doch aus Furcht, es könnte dies nicht ſo ſein, beeilte ſich Rétif, das Geſpräch abzulenken und es auf einen andern Weg zu treiben.

Lieber Herr Réveillon, ſprach er,ich muß Ihnen doch ſagen, warum ich zu Ihnen gekom⸗ men bin.

Ei! erwiederte der Tapetenhändler,ich hoffe wie gewöhnlich, um uns einen Beſuch zu machen und mit uns zu Mittag zu ſpeiſen.

Nein, meine Reiſe hat heute einen ſpeciellen Zweck; ich will Sie um eine Gefälligkeit bitten.

Um eine Gefälligkeit?

Sie erinnern ſich des ſchändlichen Hinterhalts, deſſen Opfer meine Tochter und ich ſicherlich ohne den Beiſtand Ihrer braven Arbeiter geworden wären?

Ja, ja, bei Gott! meine Arbeiter haben ſogar einen von dieſen ſchlimmen Ariſtokraten, von denen Sie vorhin ſprachen, mein lieber Santerre, tüchtig geprügelt... Erzählen Sie das dem Nachbar, Rétif.

Das war Rétif ganz willkommen. Er erzählte die Geſchichte mit allen Verſchönerungen, welche ſeine Einbildungskraft eines Romanendichters beifi⸗ gen konnte.

Die Erzählung machte einen lebhaften eindrud auf Santerre.

Bravo! rief er bei der Aufrechnung der Streiche, welche auf die Angreifer geregnet hatten.Oh! das Volk, wenn es ſich einmal darein miſcht, ſchlägt kräftig!

Nun wohl, laſſen Sie hören, was iſt aus Alle

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