Teil eines Werkes 
6.-10. Bdchn (1855)
Entstehung
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Ich mache Sie zum Richter, Sie, der Sie dort übe

waren: man behauptet, es ſeien dreihundert Perſo⸗ üb nen getödtet worden.

Warum nicht dreitauſend? erwiederte Réveil⸗ vei lon;eine Nulle mehr oder weniger, es iſt nicht! ſtä der Mühe werth, dabei zu verweilen.

Das Geſicht von Santerre nahm einen gewiſſen Di Ernſt an, deſſen man dieſe gemeine Phyſiognomie ne nicht fähig gehalten hätte.

Setzen wir nur drei, ſagte er.Iſt das Leben fül von drei Bürgern weniger werth, als die Perrücke von Herrn von Brienne? we

Gewiß nicht! murmelte Réveillon.

Nun wohl, wiederholte Santerre,ich ſage Ihnen, daß dreihundert Bürger getödtet, und noch de viel mehr verwundet worden ſind.

Gut, ſprach Réveillon,nun nennen Sie das Bürger! eine Menge Geſindel, das nach der Woh⸗ nung vom Chevalier Dubvis zog, um zu plündern. R Man hat dieſe Leute niedergeſchoſſen, und daran hat man wohl gethan... ich habe es geſagt, und ich de wiederhole es.

Nun, mein lieber Réveillon, Sie haben zwei u oder dreimal ſtatt einmal etwas geſagt, was nicht be genau richtig iſt: Sie wiſſen wohl, daß ſehr anſtän⸗ dige Leute Opfer von dieſem Zuſammentreffen ge⸗ worden ſind. Nicht wahr, Herr Rétif?

Warum fragen Sie das mich? verſetzte Rétif. bl

Ei! erwiederte Santerre naiv,weil Sie ver⸗ ſichert haben, Sie ſeien dort geweſen.

Rötif fing an ſehr in Verlegenheit zu gerathen zt