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die Straßen von Paris wagen wollte, ſo begab ſich Rétif erſt am andern Tage, gegen Mittag, zum Ta⸗ petenhändler, um das am Tage vorher dem Herrn Pfarrer des Kirchſpieles Saint⸗Nicolas⸗du⸗Chardon⸗ net geleiſtete Verſprechen auszuführen.
Réveillon hatte große Conferenz mit einem ſei⸗ ner Nachbarn.
Die zwei Töchter von Réveillon bemächtigten ſich ihrer Freundin Ingénue und baten Rétif, zu warten, bis Herr Santerre und ihr Vater ihre Un⸗ terredung beendigt hätten.
„Santerre der Bierbrauer?“ fragte Rötif.
„Ja, Herr Rötif; Sie können ſie hören.“ „Teufel! ja; mir ſcheint ſogar, ſie ſchreien ſehr aut.“
„Es iſt immer ſo, wenn ſie über Politik mit einander reden.“
„Ei! man ſollte glauben, ſie ärgern ſich.“
„Das iſt möglich, denn ſie ſind über nichts der⸗ ſelben Anſicht; da ſie aber in Geſchäftsverbindung ſtehen, ſo entzweien ſie ſich nie ernſtlich, und ſie mögen immerhin ſchreien, wir bekümmern uns nichts darum.“
Rötif behorchte während dieſer Zeit, was im
Cabinet von Réveillon geſprochen wurde. „Ahl ah!“ murmelte er,„ſie ſprechen von der Sache von Herrn von Dubois, dem Ritter von der Wache. Das iſt in der That Stoff zum Streiten.“ „Er hat wohl gethan,“ ſagte Réveillon,„und ich finde, er hat ſich als braver Soldat und als guter Diener des Königs benommen!“


