Teil eines Werkes 
6.-10. Bdchn (1855)
Entstehung
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dammten Hauſes war nichts Anderes als die Be⸗ lohnung für die ſchlechten Handlungen, die er ver⸗ wiſchen wollte...

Gleichviel, gleichviel, Herr Pfarrer, unterbrach Relit,Sie werden nichtsdeſtoweniger zu geſtehen, es wäre ſeltſam, wenn Herr Auger, nachdem er unſer Unglück verurſacht, Almoſen von uns fordern würde.

Und ſollte er Almoſen von Ihnen fordern, Herr Rétif, erwiederte der brave Mann,ſo müßten Sie ihm meiner Anſicht nach als guter Chriſt geben; mehr noch: dieſes Almoſen wäre unendlich verdienſt⸗ lich in den Augen des Herrn, weil Sie dafür ange⸗ ſehen würden, daß Sie es nach Maßgabe des Böſen, das er gethan, geſpendet.

Aber... murmelte Rétif.

Doch die Frage liegt nicht hierin, unterbrach der Pfarrer:Auger will nichts fordern und ver⸗ langt Alles nur von ſeiner Arbeit; das iſt ſchon ein vollkommen redlicher Mann, und er wird in kurzer Zeit der allerredlichſte Menſch ſein.

Was verlangt er denn? fragte Rötif ſehr beruhigt.Erklären Sie mir das, Herr Pfarrer.

Er iſt es nicht, der verlangt, mein lieber Nach⸗ bar; ich bin es, der für ihn verlangt.

Und was verlangen Sie? fragte Rétif, indem er ſich aufrichtete und ſeine Daumen ſich um ein⸗ ander drehen ließ.

Ich verlange, was jeder gute Bürger verlangen kann, ohne für ſeinen Nächſten zu erröthen: Arbeit.

Ah! ah!

Sie laſſen viele Leute arbeiten, Herr Rötif.

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