on te. m⸗ nd rer che lick ar net
uil as äch
oon
ſich Ro⸗ nen ben me
in des
uche
nter der
An⸗ be⸗ erre⸗ hen,
dige
103
Pfarrer bei Rétif die Sache des unglücklichen Auger, der der Familie in den Tod zuwider, plaidirte.
Die Menſchenliebe iſt eine Tugend, welche alle andere in ſich ſchließt. Man hat Unrecht, zu ſagen der Glaube, die Hoffnung und die Liebe: es iſt ge⸗ wiß, daß in der dritten theologiſchen Tugend die zwei erſten enthalten ſind.
Der Pfarrer, ſagen wir, plaidirte für ſeinen Bußfertigen mit einem ſo kräftigen Glauben an ſeine Tugend, daß Rétif ſich erſchüttert fühlte. Geiſtreich geworden, ſo ſehr wünſchte er, daß es ihm gelingen möchte, faßte der Pfarrer Rétif bei ſeiner politiſchen Nuance und zeigte ihm Auger ſo, wie er ihn ſelbſt geſehen, nämlich als unfreiwilligen, gezwungenen, gegen die ariſtokratiſche Tyrannei von tiefem Wider⸗ willen erfüllten Agenten.
Der Pfarrer, wie wir ihn unſeren Leſern vor⸗ geſtellt haben, das heißt als Vorläufer der conſtitu⸗ tionellen Pfarrer von 1792, mußte Succeß beim Freunde von Mercier dem Reformator haben.
Er hatte auch.
Die Frage aus dieſem Geſichtspunkte betrachtend, fing Rétif an nur den Grafen von Artvis ganz ab⸗ ſolut zu verfluchen; der Pfarrer, mit ſeiner gewöhn⸗ lichen Menſchenfreundlichkeit, ging aber ſo weit, daß er die Perſon des Prinzen entſchuldigte, indem er ſeine Schuld von ſeinem Stande und ſeiner fürſt⸗ lichen Erziehung herleitete.
Das Reſultat hievon war, daß am Ende der Unterredung, nachdem er zuerſt Auger, ſodann den Prinzen angeklagt hatte, Rétif im Ganzen nur noch die Ariſtokratie anklagte.


