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an demſelben Tage, oder am andern Tage oder ſpä⸗ ter erwartete.
Dieſer Tag verging, der andere Tag verging, und das ſo ſcharfe, ſo geübte Auge von Ingénue ſah weder in der Nähe, noch in der Ferne ein Ge⸗ ſicht, eine Tournure, wodurch ſie an das Geſicht oder die Tournure von Chriſtian erinnert worden wäre.
Da begann eine Reihe von Raiſonnements, die ſich die arme Ingénue machte, um den ſchuldigen Chriſtian zu entſchuldigen. Woher konnte ſeine lange Abweſenheit rühren? War es die falſche Scham, einen andern Namen als den ſeinen angenommen zu haben? Das dünkte ihr nicht wahrſcheinlich. War es die durch Röétif eingeflößte Furcht? Ein ſchlechter Grund! War es der Aerger, mißhandelt worden zu ſein, als man ihn auf friſcher That der Lüge ertappt hatte? Er war aber von Rétif miß⸗ handelt worden, und nicht von Ingénue. Was konnte ihm daran liegen! es war Ingénue, die Chriſtian liebte, und nicht Rétif.
Dieſe Gründe waren übrigens, wenn nicht gut, doch wenigſtens— unter Vorausſetzung einer gro⸗ ßen Nachſicht,— für vierundzwanzig bis achtund⸗ vierzig Stunden annehmbar; ſie konnten jedoch nicht eine Abweſenheit von zwei, vier, ſechs, acht Tagen entſchuldigen!
Dahinter war ſicherlich ein Räthſel, deſſen Auf⸗ löſungswort Ingénue vergebens ſuchte.
Während dieſer Zeit geſchah es, daß Auger an⸗ griff und geſchlagen wurde; dieſer Angriff von Auger und der Sieg von Röétif dienten Ingénue einen Augenblick zur Zerſtreuung.


