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„Ich bin da, um Sie anzuhören, mein Sohn.“
Und der brave Mann hüllte ſich in die Strenge des Beichtigers und ſchickte ſich an, Dinge zu hören, für welche, wie er zu glauben anfing, die Dunkelheit der Kirche und der Schatten des Beichtſtuhles nicht zu dicht geweſen wären.
„Ich war alſo,“ fuhr Auger fort,„im Dienſte des Herrn Grafen von Artois für ſeine Vergnü⸗ gungen.“
„Ah! mein Sohn!“
„Mein Vater, ich habe Sie zum Voraus darauf aufmerkſam gemacht: ich muß Ihnen zugleich ſchmäh⸗ liche und entſetzliche Dinge ſagen.“
*„Warum haben Sie ſich entſchloſſen, ein ſolches Gewerbe anzunehmen, mein Sohn?“
„Was wollen Sie? man muß leben.“
„Gut ſuchend,“ bemerkte der Prieſter,„hätten Sie vielleicht beſſere Exiſtenzmittel gefunden.“
„Das habe ich mir auch geſagt, jedoch zu ſpät.“
„Wie lang ſind Sie bei Seiner Königlichen Hoheit geblieben?“ 3
„Drei Jahre.“
„Das war viel.“
„Endlich habe ich ſie verlaſſen.“
„Sehr ſpät, wie Sie ſagen.“
„Beſſer ſpät, als nie, mein Vater.“
„Sie haben Recht Fahren Sie fort.“
„Ich wurde vom Prinzen beauſtragt... Ah! mein Vater, hier packt mich die Scham an der Gur⸗ gel und erſtickt mich.“
„Muth, mein Sohn!“
„Ich wurde vom Prinzen beauftragt. Ach!


